CHEMIE


LATEX & SPEZIALCHEMIKALIEN


1,48 MRD. £ (2017)

Chemistry factory in the evening

Synthomer

Mehr Verladekapazität und weniger Standgeldkosten

Kunde

Synthomer ist einer der weltweit führenden Hersteller von synthetischem Latex und Spezialchemikalien mit 25 Standorten in 18 Ländern und Kunden in den Bereichen Bauprodukte, Farben und Lacke, Schutzhandschuhe, Klebstoffe sowie in der Papier-, Teppich- und Textilindustrie. Das Unternehmen hat aktuell 2.800 Mitarbeiter.
Die Unternehmenszentrale ist in London (GB) angesiedelt. Vom Standort Marl (DE) werden die Marketing- und Vertriebsaktivitäten für wichtige globale Business Units geleitet. Von hier aus werden zehn Produktionsstandorte in Europa gesteuert.Im Chemiepark Marl betreibt das Unternehmen drei von weltweit 19 Produktionsanlagen. Je nach Werk werden täglich zwischen 15 und 60 Transporte abgefertigt. Im größten Werk in Marl kommen rund um die Uhr an sechs Tagen in der Woche Lkw an.

Wir fertigen mit dem Zeitfenster-Management von Transporeon 10% mehr Lkw ab, wodurch die Verladekapazität wieder mit der Produktivität Schritt hält. Die hohen Standgeldzuschläge haben sich durch  Einhaltung der Verladezeiten halbiert. Wir konnten Lieferperformance und Kundenzufriedenheit steigern.

Heinrich Wessel , Director Customer Service & Logistics 
SYNTHOMER

Herausforderung

  • Zusammenarbeit mit spezialisierten Spediteuren. Begrenzte Verfügbarkeit von Verladeplätzen und Flexitanks für den Transport von Latex und Dispersionen. Aufwendige Befüllung und Reinigung der Tanks > lange Verladezeiten. 20 % der Transportkosten sind  Zuschläge u.a. Standgeldkosten.
  • Verladekapazitäten bleiben hinter Produktivitätssteigerung in den Werken zurück. Vorladekonzepte (Externe Lagerung in Tankcontainer) > erhöhter Abstimmungsbedarf, Zusatzkosten, intransparentere Prozesse.
  • Stand-/Verladezeiten bis zu 4 Stunden > Staus an Verladeplätzen zu Spitzenzeiten. Ineffektive Arbeitsauslastung der Verladeteams.
  • Transportvergabe per E-Mail, Übernahmebestätigungen manuell in SAP eingepflegt > hoher Zeitaufwand für Customer Service und Supply-Chain-Mitarbeiter.
  • Kaum Informationen zur Lieferperformance. Lieferengpässe und -verspätungen aufgrund begrenzte Verladekapazitäten beeinträchtigen Kundenzufriedenheit. Beschwerden durch Spediteure (lange Verladezeiten).

Lösung

  • Sukzessive Anbindung an Transporeon-Plattform: Zentrales Customer Service und Supply Chain Marl (DE) sowie insg. 10 europäische Produktionsstandorte. 
  • Transportvergabe über No-Touch-Order: Automat. Vergabe/ Bestätigung von Transportaufträgen auf Basis vereinbarter Frachtrachten.
  • Zeitfenster-Management: Speditionen buchen Zeitfenster und bestätigen Auslieferung direkt im System.
  • 2019 Ausweitung auf Surcharge-Management Automatisierte Verwaltung von Zuschlägen (u.a. für spätere Rechnungsprüfung)
  • Standardisierte Reports u.a. zur Lieferperformance > Objektive Basis für Leistungsgespräche mit Spediteuren

Ergebnisse

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GERINGERE KOSTEN

Kürzere Stand- und Beladezeiten > -50 % Kosten für Standgelder

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HOHE KUNDENZUFRIEDENHEIT

OTIF realisiert. Selbstabholer/Spediteure schätzen pünktliche Beladung

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VELADEKAPAZITÄT OPTIMIERT

Abfertigung von +10 % Lkw an bestehenden Verladeplätzen entzerrt "Produktionsstau" in Werken

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DEUTLICHE ZEITERSPARNIS

Automatisierte Prozesse verringern Abstimmungsbedarf und vereinfachen Kommunikation