Corona: Aktuelle Folgen für die Transportlogistik

Wir alle sind unglaublich DANKBAR für die Arbeit und die Opfer unserer medizinischen Fachkräfte. Und wir möchten auch all den HELDEN da draußen danken, die Lastwagen fahren, Flugzeuge und Frachtschiffe steuern, Fracht verladen und unsere Versorgungskette am Laufen halten. Teilen Sie Ihren Dank mit uns!

 

Orientierung in unsicheren Zeiten

Geschlossene Schulen, abgesagte Veranstaltungen – aber volle Regale im Einzelhandel. Derzeit gelingt es Handelskonzernen, Transportdienstleistern und Spediteuren, die Versorgung in praktisch allen Bereichen vollumfänglich sicherzustellen. Daran ändern auch einzelne ausverkaufte Artikel nichts: Grundsätzlich sind alle Waren in hinreichender Zahl vorhanden und können ausgeliefert werden.

Doch die Situation ist äußerst dynamisch. Maßnahmen, die Politik und Verwaltung gestern noch ausgeschlossen haben, werden heute bereits verordnet. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft können derzeit nicht auf gesicherte Fakten und Erfahrungen zurückgreifen. Wirtschaftliche Entscheidungen sind momentan von einem Höchstmaß an Unsicherheit geprägt. Dieses wird mindestens auch in den kommenden zwei Wochen, voraussichtlich aber eher vier Wochen weiterhin der Fall sein.

Transporeon wertet täglich die Daten seines Kooperationsnetzwerks mit mehr als 90.000 Transportdienstleistern und Spediteuren sowie 1200 Handels- und Industrieunternehmen aus. Die folgenden Antworten speisen sich wesentlich aus der Analyse dieser Daten sowie Gesprächen mit Marktteilnehmern.

Unser Ziel ist es, unsere Kunden in dieser besonderen Situation bestmöglich zu unterstützen, einen reibungslosen Betrieb der Plattform sicherzustellen und die Gesundheit aller zu schützen. Aktuelle Informationen finden hier.

Konjunktur/Regionen

Ökonomen und Regierungen weltweit senken ihre Konjunkturprognosen.
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Luftfracht

Angespannte Ruhe in der Luftfracht. Es ist jedoch noch genügend Kapazität vorhanden.
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Seetransport

Der Asienverkehr ist stark beeinträchtig. Werden andere Regionen folgen?
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Landtransport

Der grenzüberschreitende Verkehr in Europa leidet bereits; erste Fabriken schließen.
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Erkenntnisse und Empfehlungen

  • Um Skaleneffekte zu erzielen, hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten in vielen Industrien die Produktion auf einige wenige Standorte konzentriert. Dieses erweist sich in der Corona-Krise als kontraproduktiv. Das Konzept der „World Factories“ wird daher politisch bereits hinterfragt.
  • Der Erfolg der drastischen Maßnahmen in China, Südkorea und auf Taiwan, die Ausbreitung des Virus zu stoppen, lässt hoffen, dass auch in Europa Ende des zweiten Quartals eine wirtschaftliche Erholung einsetzt. Bis Produktion und Transportwege wieder normal funktionieren, wird es aber etwa drei Monate dauern.
  • Grundsätzlich empfehlen wir Unternehmen, ihren Carrier-Pool zu erweitern und keine Single-Source-Strategie für den Transport zu verfolgen. Außerdem raten wir Unternehmen, sich vorzubereiten, auch kurzfristig Transporte auszuschreiben, um schnell auf Veränderungen zu reagieren.
  • Die Verlader bestätigen, dass insbesondere im Luftverkehr feste Partnerschaften mit Spediteuren ein Erfolgsfaktor sind, um in der aktuellen Situation leistungs- und lieferfähig zu bleiben und um ein vernünftiges Preisniveau zu halten. Gleichwohl ist es wichtig, bei Bedarf sofort ausweichen zu können und flexibel zu bleiben.
  • Die Flexibilität bezieht sich auf die operative Abwicklung, beispielsweise neue Routen (andere Flughäfen) zu identifizieren, andere Verkehrsträger (Bahn statt Flieger, Flieger statt Schiff) zu nutzen und einen Pool an Back-up-Carriern sorgfältig zu pflegen.
  • In der eingetretenen Krise mit einem bloßen „Herumshoppen“ und ziellosem Ausprobieren anderer Transportpartner ad hoc zu beginnen, ist teuer und schafft Serviceprobleme. Best Practice ist es, vorausschauend Maßnahmen zu planen, die im Krisenfall mehrere Optionen bieten. Sich aktuell breit zu informieren und entsprechende Branchendienste zu nutzen, ist Ausdruck professionellen Handelns.

Live Webinar Serie: Mastering Pandemic Challenges

Diese neue regelmäßige Webinar-Serie wird Ihnen helfen, mit den Auswirkungen des Coronavirus umzugehen und verfügbare Luft-, See- und Straßenfrachtkapazitäten zu sichern. Sie können die Belastbarkeit Ihrer Lieferkette prüfen und von unseren Ratschlägen, Datenanalysen und Umfrageergebnissen profitieren.

Live Webcast Q&As: Mastering Pandemic Challenges
 

Montags, 11:00 Uhr (CET)

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Live Webcast: Update on road transportation - Mastering Pandemic Challenges

Mittwochs, 11:00 Uhr (CET)

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Live Webcast: Update on air & ocean freight - Mastering Pandemic Challenges

Freitags, 11:00 Uhr (CET)

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Überblick in Echtzeit: Grenzüberschreitender Verkehr

Wichtige Informationen zum Warenverkehr in Europa liefert derzeit das Tracking: Gibt es Probleme im grenzüberschreitenden Verkehr? Auf welche Verzögerungen müssen sich Verlader und Spediteure einstellen? Gibt es alternative Routen, die Entlastung versprechen?

Erhalten Sie einen Echtzeit-Überblick über den Verkehr an den europäischen Grenzen.

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