Logistikprozesse verbessern: Warum es nach dem E-Sourcing digital weitergehen muss

Motorway with trucks

Immer mehr Verlader schreiben ihre Transport- und Logistikkontrakte über ein E-Sourcing-Verfahren aus. Damit lassen sich nicht nur bis zu 19 Prozent der Frachtaufwendungen einsparen, sondern auch um 30 Prozent effizientere Ausschreibungsprozesse realisieren. Doch wie geht es danach weiter? Wer seine Logistikprozesse verbessern will, setzt auf eine digitale Frachtvergabe.

Mit digitalen Prozessketten Logistikprozesse verbessern

Bei einem einzelnen Prozessschritt, wie zum Beispiel der Ausschreibung, manuelle Arbeiten durch digitale Abläufe zu ersetzen, ist durchaus sinnvoll. Aber in Sachen Effizienz und Kosteneinsparung wird es erst dann richtig interessant, wenn ganze Prozessketten digitalisiert werden. Dies kann die Logistikprozesse optimieren und so Logistikkosten reduzieren. Wenn also ein E-Sourcing-Verfahren etabliert ist, lautet die logische Fortsetzung: Rate Management, automatisierte Frachtvergabe und elektronische Rechnungsprüfung!

Wer verwaltet die Kontrakte?

Die Ergebnisse komplexer, elektronischer Ausschreibungen sind in der Regel detailliert und umfangreich, mit vielen Dienstleistern, vielen Relationen und multimodalen Transporten. Diese Kontrakte manuell zu verwalten, zu überwachen und eine entsprechende Transportvergabe sicher zu stellen, würde einen Teil der beim E-Sourcing eingesparten Prozesskosten wieder aufzehren. Es ist daher zielführend, die bereits elektronisch vorliegenden Daten vollintegriert weiterzuverarbeiten.

Einige Anbieter von E-Sourcing-Verfahren bieten hierfür eine entsprechende Frachtratenverwaltung (Rate Management) an. Mit einer Ratenverwaltung können Sie Kontrakte und Verträge an einer zentralen Stelle im Unternehmen verwalten.

Weitere Prozessverbesserungen können Sie erreichen, wenn die Ratenverwaltung auch für Nicht-Logistiker einfach zu bedienen ist. So können beispielsweise Vertriebsmitarbeiter einfach und ohne Vorkenntnisse die Frachtraten und Lieferzeiten für ihre Kunden ermitteln.

Wer vergibt die Transportaufträge?

Die volle Leistungsfähigkeit eines professionellen Ratenverwaltungssystems entfaltet sich jedoch im Zusammenspiel mit einer automatisierten Frachtvergabe-Lösung. In integrierten Systemen wie zum Beispiel Ticontract und Transporeon können die Daten der Ausschreibung für die automatisierte Frachtvergabe genutzt werden – ohne Medienbrüche. Die Vergabekriterien lassen sich aus der Ausschreibung ableiten. In der Folge vergibt das System die Frachtaufträge regelbasiert und vollautomatisch und stellt somit sicher, dass die vereinbarten Quoten eingehalten werden.

Wer prüft die Rechnungen?

Wer zusätzlich zu E-Sourcing, Ratenverwaltung und automatischer Auftragsvergabe eine elektronische Frachtrechnungskontrolle einsetzt, schafft sich weitere Vorteile. Hierdurch kann einfach geprüft werden, ob die richtigen Transporte zu den richtigen Konditionen in Rechnung gestellt wurden. Zudem liefern die Frachtrechnungen interessantes Datenmaterial, das sich für die weitere Optimierung der nächsten Ausschreibung nutzen lässt.

Weitere Informationen zu automatisierten Prozessen und wie Sie damit Ihre Logistikprozesse verbessern können, finden Sie im Blogbeitrag "Logistikprozesse optimieren: Automatisch schlägt manuell – auch auf dem Weg zum Kunden".