5 Gründe, warum Sie Ihre Transporte jetzt ausschreiben sollten!

Optimieren Sie Frachtkosten und bauen Sie Ihr Dienstleisternetzwerk aus

Covid 19 hat die Transportlogistik durcheinander gewirbelt. Verlader stehen vor der Aufgabe Transportverträge mit ihren Spediteuren auf einem stark veränderten Transportmarkt neu auszuhandeln. Viele Unternehmen haben aufgrund der unsicheren Transportmarktsituation ihre Ausschreibungen bislang ausgesetzt oder auf den Herbst verschoben.

Das ist eine taktisch riskante Entscheidung, wie sich am Ende eines turbulenten ersten Halbjahres zeigt: Denn die Konditionen für neue Kontrakte werden sich in den kommenden Monaten sukzessive verschlechtern. Die Voraussetzungen um Transporte auszuschreiben, waren selten besser als aktuell.

Warum es richtig ist, jetzt auszuschreiben:

1.) Die Entwicklung des Transportmarktes spricht eine eindeutige Sprache

Eine Analyse der durchgeführten Ausschreibungen auf der Ticontract-Plattform von Februar bis Juni 2020 ergab, dass Transporte im Durchschnitt bis zu 13 % günstiger angeboten wurden als im selben Zeitraum des Vorjahres*. Eine Folge der Entwicklungen auf dem europäischen Straßengüterverkehrsmarkt, der zuletzt vor allem von der stark gesunkenen Nachfrage geprägt war.

Der Kapazitätsindex lag daher im April 2020 auf Rekordhoch, analog dazu sind die Transportpreise auf dem Spotmarkt ebenfalls auf einem niedrigem Level. (Quelle Transportmarketmonitor) . Mit den Lockerungen der vergangenen Wochen haben sich Kapazitäten und Preise zwar wieder einander angenähert, das Niveau der Vorjahre ist aber bei weitem noch nicht wieder erreicht. So lagen die Preise auf dem Sportmarkt für den Juli 2020 noch immer über 10 % unter dem Vorjahreswert

(Quelle: Transport Market Monitor)

* Durchschnittlich identifizierte Einsparungen – „cherry picking strategy“

2.) Treibstoffpreise auf extrem niedrigem Niveau

Ein zweiter Faktor, der sich aus den Folgen von Covid 19 ergab, sind die niedrigen Treibstoffpreise. So sank der Dieselpreisindex im Mai 2020 im Vergleich zum Vorjahr um über 20 %, auch im Juli lag er mit mehr als 13 % deutlich unter Vorjahresniveau. (Quelle Transportmarketmonitor). In Anbetracht der weiterhin niedrigen Treibstoffkosten empfiehlt es sich jetzt, Verträge mit so genannten Treibstoffklauseln auszuschreiben. Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass hier ein zusätzliches Einsparpotenzial von 10 % bei den Frachtraten erzielt werden kann.

3.) Die Spediteurs-Landschaft verändert sich

Der mit dem Covid-19 Lockdown verbundene wirtschaftliche Abschwung in verschiedenen Industriezweigen, hat neben der Industrie auch viele Transportdienstleister in Existenznöte gebracht. Einige Transportunternehmen, die schon vor der Krise mit Problemen zu kämpfen hatten, werden diese gegebenenfalls leider nicht überstehen, andere mussten Personal in Kurzarbeit schicken. Diese Entwicklungen werden im Laufe der nächsten Monate dazu führen, dass sich die Transportkapazitäten auf dem Markt wieder verknappen. Für den Verlader ein Grund mehr, jetzt das Dienstleisternetzwerk auszuweiten und sich auf die Suche nach den aktuell besten Spediteuren zu machen.

4.) „Engpass-Risiko“ ab Herbst 2020

Die sich verändernde Spediteurs-Landschaft sowie die Zurückhaltung bei Ausschreibungen im ersten Halbjahr 2020 wird bis Jahresende zu einem Rückstau von Kontrakten führen. Darüber hinaus besteht das Risiko, dass die Transportdienstleister ihre Kapzitäten reduzieren und auf eine erhöhte Nachfrage treffen, was die Preise wieder ansteigen lässt. Für Spediteure wird es gleichzeitig schwieriger, qualitativ hochwertige Angebote zu erstellen, wenn alle verschobenen Ausschreibungen zeitgleich durchgeführt werden.

5.) Auf den richtigen Mix kommt es an

Die Turbulenzen im ersten Halbjahr haben gezeigt, dass der richtige Mix aus langfristigen Verträgen und der Transportvergabe über den Spotmarkt für alle Beteiligten von Vorteil ist. Sowohl Industrieunternehmen als auch Transportdienstleister und Spediteure können dadurch Kapazitätsschwankungen problemlos ausgleichen. Zudem entstehen bei einem datenbasierten und smarten Einsatz des Spotmarktes viele Chancen , unnötige Leerkilometer zu reduzieren. Davon profitiert die Umwelt ebenso wie Verlader, da hierdurch bestmögliche Raten erzielt werden können.

Handeln Sie jetzt:

  • Festigen Sie die Beziehungen zu Ihren Transportdienstleistern und bauen Sie Ihr Dienstleisternetzwerk aus
  • Profitieren Sie vom aktuell niedrigen Preisniveau und erzielen Sie bestmögliche Frachtraten
  • Definieren Sie Ihren individuellen Mix zwischen Frachtverträgen und der Vergabe über den Spotmarkt
  • Finden Sie das qualitativ hochwertigste Angebot für Ihre Transporte

Sie möchten erfahren, wie Sie innerhalb 1 Woche über alle Verkehrsträger hinweg auf ein großes Netzwerk an Logistikdienstleister zurückgreifen und sich attraktive Preise sichern können? Wie können Treibstoffklauseln einfach in die Vertragsverhandlungen integriert werden – und wie sieht der optimale Mix aus Frachtverträgen und einer Vergabe über den Spotmarkt aus?

Kontaktieren Sie uns gerne zu diesen und weiteren Fragen rund um das Thema Frachtausschreibung!

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Von Serge Schamschula, Senior Partner Manager bei Transporeon und Vorstandsmitglied des European Freight & Logistics Leaders Forum

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