Mercareon geht in Transporeon auf

Im Oktober 2020 geht die Mercareon GmbH durch Verschmelzung in der Transporeon GmbH auf. Transporeon tritt die Gesamtrechtsnachfolge von Mercareon an. Die passgenauen Handelslösungen von Mercareon bleiben erhalten.

Im Oktober integriert Transporeon die Mercareon GmbH in die Transporeon GmbH. Die Marke Mercareon wird unter dem Dach von Transporeon weitergeführt. Auch die auf den Handel zugeschnittenen Lösungen von Mercareon, wie das bekannte Zeitfenster-Management, sind nach wie vor über die Mercareon-Plattform zugänglich.

Nachfrage nach branchenunabhängigen Lösungen entlang der Lieferkette wächst

2010 wurde Mercareon als eigenständige GmbH gegründet, um zügig eine digitale Steuerung der Handelsanlieferung anbieten zu können. Der Ansatz, mit einem dynamischen Start-up das neue Geschäftsfeld zu erschließen, war sehr erfolgreich: Mercareon ist heute europäischer Marktführer und vernetzt über 60 Handelsunternehmen mit mehr als 15.000 Spediteuren und über 5.000 Lieferanten. Aus dem Start-up wurde das bekannteste Zeitfenstermanagement für den Handel.

„In den vergangenen Jahren haben die Digitalisierung und Vernetzung entlang der Supply Chain stark zugenommen. Das hat zu einer kontinuierlichen Verzahnung der Mercareon- und Transporeon-Lösungen geführt. Unsere Unternehmen arbeiten bereits eng zusammen und haben ihre internen Strukturen angeglichen. Im Oktober wächst auch rechtlich zusammen, was operativ längst zusammengehört“, sagt Stephan Sieber, CEO bei Transporeon.

Bereits seit April 2020 berichten die Mitarbeiter von Mercareon an die jeweiligen Transporeon-Führungskräfte. Der Geschäftsführer von Mercareon, Leander Kling, wird mit seiner langjährigen Expertise, Branchen- und Marktkenntnis ab Oktober 2020 das strategische Produktmanagement der Transporeon Group verstärken.

„Viele Mercareon-Kunden nutzen bereits die Transporeon-Plattform, beispielsweise zur Transportvergabe und für die Echtzeit-Verfolgung ihrer Lieferungen. Früher mussten sie hierfür mit zwei Unternehmen Verträge abschließen. Durch die Integration von Mercareon haben sie schneller und leichter Zugang zum gesamten Produktportfolio – und nur noch einen Vertragspartner. Die Verzahnung der verschiedenen Services wird dadurch noch einfacher möglich. Darüber hinaus profitieren unsere Handelskunden von der umfassenden Supportstruktur von Transporeon für alle Kunden und Transportdienstleister in derzeit 24 Sprachen weltweit“, ergänzt Leander Kling.

Der Zusammenschluss ist Teil der strategischen Neuausrichtung

Die Integration von Mercareon passt zur strategischen Neuausrichtung von Transporeon. „Wir entwickeln unser Geschäftsmodell derzeit vom primären Lösungsanbieter für verladende Industrie- und Handelsunternehmen zu einem führenden Logistik-Netzwerk weiter. Die Verschmelzung von Mercareon mit Transporeon hat uns auf diesem Weg wieder einen Schritt vorangebracht“, erklärt Stephan Sieber.