Cloud-Plattformen machen den Anfang (Teil 2)

Cloud-Plattformen werden nicht nur die Digitalisierung von Lieferketten beschleunigen. Auch der globale Handel und die weltweit verteilte Produktion werden einen Schub bekommen.

Viele verladende Industrie- und Handelsunternehmen sind mit der Automatisierung ihrer Produktion beschäftigt, kämpfen gegen Fachkräftemangel, und bereiten sich auf den zunehmenden Wettbewerb, vor allem aus Fernost, vor. Vor diesem Hintergrund fehlt häufig die Zeit, über moderne Cloud-Plattformen und Transport-Management-Software nachzudenken. Vielmehr wird die Transportlogistik in vielen Unternehmen noch immer per Telefon, Fax oder E-Mail abgewickelt, so das Ergebnis der repräsentativen Studie „Alles 4.0 oder doch nur Hype? Schlüsseltrends der Transport Logistik“, die Transporeon vor zwei Jahren in Kooperation mit der RWTH Aachen veröffentlicht hatte. Industrie 4.0, digitale Transformation, Big Data, Cloudanwendungen, Software as a Service – vielen galt das als ferne Zukunft, wenn nicht als blanker Hype.

Das jedoch wird sich laut aktuellem „Bericht der Logistikweisen“ bald ändern. Der hohe Reifegrad neuer Technologien werde einen Innovationsschub bei der Optimierung logistischer Prozesse auslösen, so der von den Logistikexperten vorgelegte Bericht. Das Ergebnis seien datengetriebene Lösungen, die in der Transportlogistik neue Maßstäbe setzen werden: Mit Big Data wissen Hersteller von Industrie- und Handelsgütern schon heute, was ihre Kunden morgen bestellen – und passen die Produktionskapazität automatisiert und vorausschauend an. Das gleiche gilt in der Beschaffung und Auslieferung von Waren und Gütern sowie für alle zwischengelagerten Prozesse. Der Logistik kommt damit eine Schlüsselrolle bei der Digitalisierung der Industrie, beim globalen Handel und globalisierter Produktion zu, so die Logistikweisen. Eine datengetriebene weltweite Lieferkette, die Global Digital Supply Chain, ist das Ziel. Für ihre Realisierung fehlten, so der Bericht, bislang jedoch die richtigen Software-Lösungen.

Der nunmehr erreichte technologische Reifegrad in der Logistik-IT werde indes einen regelrechten Innovationssprung auslösen, um nicht ein anderes Buzzword, die Disruption, zu zitieren. Der Bericht der Logistikweisen führt Logistikbereiche mit hohem Innovationspotenzial auf, allen voran das Global Supply Chain Management, das durch fünf Enabler-Technologien ermöglicht werde: Cloud-Plattformen, wie auch Transporeon sie betreibt, das Internet of Things (IoF), Big Data, Analytics sowie Visual Analytics.

Zu den Produktinnovationen mit dem größten Potenzial in der Logistik zählt der Bericht der Logistikweisen die Verfügbarkeit von Cloud-Plattformen wie jene von Transporeon. Plattformen ermöglichen digitalen Datenaustausch in Echtzeit und die weltweite Vernetzung in und zwischen Unternehmen – für optimierte Prozesse, Transparenz und Kooperation entlang der weltweiten Lieferkette. Größe und Internationalität sind dabei entscheidende Faktoren. Anders gesagt: Globale Lieferketten und der Welthandel werden mit Cloud-Plattformen richtig an Fahrt aufnehmen.

Transporeon ist einer der weltweit bedeutendsten Betreiber von Cloud-Plattformen für Transportlogistik-Services und das größte europäische Software-as-a-Service-Unternehmen. Die Cloud-Plattformen verbinden ein weltweites Netzwerk von über 1.200 Industrie- und Handelsunternehmen (Verladern) mit mehr als 90.000 Transportdienstleistern in Echtzeit. Anwender in mehr als 100 Ländern nutzen die webbasierten Services, um messbare Zeit- und Kostenersparnisse zu realisieren. Hinzu kommen bereits heute Big Data-getriebene Produktinnovationen auf Basis künstlicher Intelligenz und datenbasierten Prognoseverfahren (Predictive Analytics).

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