Wenn ein Logistikmanager gefragt wird, was ihm schlaflose Nächte bereitet, wird er immer dieselbe Antwort geben: zu viele Entscheidungen, zu wenig Zeit und der ständige Druck, alles richtig machen zu müssen. Was wäre aber, wenn KI diese Belastung verringern könnte, indem sie Routineentscheidungen wie die Auswahl von Spediteuren, die Routenoptimierung und das Ausnahmemanagement übernimmt? Den Menschen würde so mehr Zeit bleiben, sich auf Strategie und Beziehungen zu konzentrieren.
Das ist keine ferne Zukunft. Tatsächlich prognostiziert Gartner, dass bis 2030 50 % der Lieferkettenlösungen autonome Entscheidungsfindung beinhalten werden. Dies stellt eine bedeutende Verlagerung von der Ausführung von Aufgaben hin zum Erreichen von Ergebnissen dar.
Doch noch ist die Branche nicht so weit. Zwar verfügen 36 % der Spediteure über moderate oder rudimentäre KI-Fähigkeiten in ihren Transportmanagementsystemen, doch nur 1% nutzt derzeit fortschrittliche autonome Entscheidungsfindung. Aber die Dynamik nimmt zu: 23 % der Unternehmen skalieren bereits agentenbasierte KI-Systeme und weitere 39 % experimentieren damit.