Der Frachteinkauf steht vor einem Paradigmenwechsel: Mit der Einführung von neuen Tools im Procurement verändert sich die Art, wie Fracht vergeben wird – KI-gestützt, datenbasiert, autonom. Verlader und Spediteure sparen Zeit, Kosten und Ressourcen. Ein Blick auf die Potenziale einer KI-gestützten Technologie, die den Spotmarkt verändert.
Seit einigen Jahren steigt der Anteil der Fracht im DACH-Raum, der über den Spotmarkt abgewickelt wird. Die Gründe sind vielfältig: Flottenabbau und Fahrermangel führen zu Kapazitätsengpässen bei den Carriern. Verlader wiederum wollen sich in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit häufig nicht langfristig mit festen Volumen binden, was die Spotvergabe attraktiver macht.
Diese Flexibilität hat ihren Preis: Die manuelle Abwicklung einzelner Anfragen ist zeitaufwendig, fehleranfällig und bindet Kapazitäten – sowohl bei Verladern als auch bei Spediteuren. Während Einkäufer Anfragen stellen, auf Angebote warten und diese vergleichen und bewerten, investieren Carrier Ressourcen in zeitintensive Kalkulationen, deren Ausgang ungewiss ist.