Ulm, 28. April 2026 – Transporeon, ein Unternehmen von Trimble, hat die „Natural Language Search“ eingeführt. Diese generative KI-Funktion vereinfacht Carriern die Suche nach Fracht in Transporeons Beschaffungslösung Autonomous Procurement. Die Funktion steht nun allen Carriern, die Autonomous Procurement nutzen, in Europa und Nordamerika zur Verfügung.
Die neue Funktion ermöglicht es Nutzern, Suchanfragen in natürlicher Sprache einzugeben, wie beispielsweise „Kühlguttransporte von Berlin nach München mit Abholung in den nächsten 48 Stunden“, und sofort passende Ergebnisse mit KI-gestützten „Buy-It-Now“-Angeboten zu erhalten. Dadurch wird aus einem ehemals mehrstufigen Filterprozess eine sofortige Buchung.
Für Spediteure und Disponenten, die mit der Lösung Autonomous Procurement Hunderte von maßgeschneiderten KI-gestützten Angeboten durchsehen, ist jede Minute, die sie mit dem Durchklicken von Listen und dem Umschalten zwischen Filtern verbringen, Zeit, die nicht für die Buchung profitabler Fracht genutzt wird. Carrier wissen in der Regel genau, wonach sie suchen: eine bestimmte Route, einen bestimmten Fahrzeugtyp oder ein bestimmtes Abholfenster. Bislang mussten sie diesen Bedarf in mehreren Schritten angeben. Die Suche in natürlicher Sprache beseitigt diese Reibungsverluste vollständig.
Erfolgreiches Pilotprojekt
Basierend auf Pilotdaten interpretiert das Tool die Absicht des Nutzers mit einer Genauigkeit von über 90 % und liefert umgehend Ergebnisse, sodass Spediteure die relevantesten Ladungen finden können.
„Wir haben dieses Projekt ins Leben gerufen, weil wir von den Transportunternehmen immer wieder dasselbe hörten: Sie denken ganz selbstverständlich in Ladungen, aber bei herkömmlichen Suchtools mussten sie dies erst in Filter und Menüauswahlen übersetzen“, erklärt Jonah McIntire, Chief Platform Officer für Transport und Logistik bei Trimble. „Diese Übersetzungslücke hat die Arbeit verlangsamt und die Natural Language Search beseitigt sie. Man gibt einfach ein, was man braucht, und die KI erledigt den Rest. Das sorgt für ein schnelleres, intuitiveres Erlebnis und hilft Carriern, die richtigen Ladungen schneller zu finden.“
Die Funktion wurde in einem Pilotprojekt bei einem großen US-amerikanischen Speditionsunternehmen mit 790 aktiven Carriern getestet und steht nun allen Nutzern von Autonomous Procurement in Europa und Nordamerika zur Verfügung. 79 % der Carrier im Pilotprojekt nutzten das KI-Tool, um mindestens eine Suche erfolgreich abzuschließen. Die Nutzung erfolgte überwiegend über Desktop-Computer (72 %), während 28 % der Suchanfragen von Mobilgeräten kamen. Das zeigt, dass Carrier zunehmend von unterwegs auf Frachtmarktplätze zugreifen. Erste Daten deuten zudem darauf hin, dass die Funktion die Konversionsrate von Suchanfragen zu Buchungen um bis zu 25 % steigern kann.
„Die neue KI-Suche ist sehr schnell und komfortabel zu bedienen“, sagte Alice Kostandova, Senior Logistics Coordinator bei West Motor Freight. „Sie spart mir viel Zeit und funktioniert viel schneller als das Einstellen herkömmlicher Filter.“
Die KI-Suche ist direkt in die KI-gestützten „Buy-It-Now“-Angebote von Transporeon integriert, sodass Spediteure innerhalb von Sekunden von der Anfrage zur Buchung gelangen können. Ein Carrier, der nach „Trockenfracht von Rotterdam nach München morgen“ sucht, sieht sofort KI-gesteuerte Angebote, die seinen Kriterien entsprechen, und kann diese umgehend annehmen. Dadurch lässt sich die Kapazität ohne zusätzliche Verhandlungen sichern.
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