Ein weißes Smartphone, das die digitale Case Study der Pfeifer Group anzeigt; auf dem Display ist ein Holzgreifer zu sehen, der Baumstämme verlädt, was die Digitalisierung in der Holzlogistik symbolisiert.

Fallstudie

Pfeifer Group

Mit Automatisierung die Volatilität des Spotmarkts meistern

Globale Logistik erfordert robuste Prozesse, um sowohl Risiken als auch Kosten zu senken.

Insbesondere für Hersteller, deren Märkte durch hohe Volatilität gekennzeichnet sind, ist die schnelle und effiziente Abwicklung von Ad-hoc- und Spot-Frachten entscheidend, um Kapazitätsengpässe zu überbrücken.

Die Pfeifer Group, einer der führenden Holzproduzenten Europas, sah sich mit großen Schwankungen in den Bestellungen der Kunden sowie einem generell volatilen Logistikmarkt konfrontiert. Um die hieraus resultierenden Kapazitätsengpässe im Spotmarkt besser ausgleichen und die Transportvergabe effizienter gestalten zu können, entschied sich Pfeifer für die Implementierung der neuesten Automatisierungslösungen.

Die Pfeifer Group wählte Autonomous Procurement von Transporeon, um die folgenden strategischen Ziele zu erreichen:

  • Reduzierung des manuellen Aufwands bei der Spotvergabe, um die Disponenten zu entlasten.

  • Erzielung einer effizienten und marktgerechten Vergabe durch Steuerung über Maximalpreise.

  • Steigerung der Effizienz, um den Fokus der Disponenten auf das Tagesgeschäft und die Problemlösung zu legen.

  • Schaffung von Chancengleichheit für mehr Transportpartner durch emotionslose, automatisierte Vergabe.

Diese Case Study dokumentiert die Herausforderungen der Pfeifer Group, ihre langjährige Partnerschaft mit Transporeon und die bemerkenswerten Ergebnisse, die durch die Einführung von Autonomous Procurement erzielt wurden.

Unternehmensüberblick

Die Pfeifer Group ist ein in dritter Generation geführtes Familienunternehmen und zählt zu den führenden Nadelschnittholzproduzenten der Welt (Top 10). Das Unternehmen produziert an 13 Standorten in vier Ländern - Österreich, Deutschland, Tschechien und Finnland - hauptsächlich Schnittholz sowie Schalungsträger, Brettsperrholz und Biobrennstoffe.

Die Pfeifer Group liefert ihre Produkte weltweit in 90 Länder. Die ausgehende Logistik ist primär straßengebunden (80 % der Transporte in Zentraleuropa), nutzt aber für Langstrecken und Übersee Intermodal (über 4.000 Container, Übersee- und Breakbulk-Schiffe).

Das offizielle Firmenlogo der Pfeifer Group in den Farben Grün und Braun auf weißem Hintergrund.

Herausforderungen vor Autonomous Procurement

Die Holzindustrie ist von hoher Volatilität geprägt. Kunden bestellen oft kurzfristig in großen Mengen, gefolgt von längeren Pausen. Diese starken Schwankungen erforderten von Pfeifer, Kapazitäten und Mengen über den Spotmarkt auszugleichen.

Vor der Einführung von Autonomous Procurement und der Nutzung von Best Carrier war die Spotvergabe sehr individuell und erfolgte über den Werksdisponenten, primär per E-Mail, Telefonate und über Best Carrier. Die größten Herausforderungen waren:

  • Ineffizienz: Hoher manueller Aufwand bei der individuellen Spotvergabe.

  • Kapazitätsengpässe: Genügend Kapazitäten am Spotmarkt zu finden.

  • Transparenz und Vergleich: Die Angebote von Transportunternehmern waren überschaubar, was den transparenten Kostenvergleich erschwerte.

Es war notwendig, die Vergabe zu automatisieren und zu zentralisieren, um die Disponenten zu entlasten und die Vergabe marktgerechter und effizienter zu gestalten.

Eine industrielle Fertigungsanlage, die große Holzplatten verarbeitet, eingerahmt von einer Kreisgrafik, stellvertretend für die Herausforderungen in der Produktionslogistik der Holzindustrie.

Die Lösung

Als langjähriger Transporeon-Kunde nutzt die Pfeifer Group bereits seit 2009 Transport Assignment (inkl. Best Carrier), Visibility  (für Live Tracing) und Network Insights.

Die Lösung zur Bewältigung der Spotmarkt-Volatilität war die Implementierung von Autonomous Procurement, um den Überschuss an Ladungen automatisiert in den Spotmarkt einzuspielen.

Implementierung und Einsatz:

  • Standorte: Autonomous Procurement wurde für sämtliche Standorte in Österreich, Deutschland und Tschechien implementiert. Finnland ist in Planung.

  • Prozess: Die Disponenten vergeben Ladungen primär an Fixpartner; der Überschuss wird über Autonomous Procurement in den Spotmarkt gespielt.

  • Steuerung: Die Logistiksteuerung profitiert enorm, da der Prozess über Maximalpreise gesteuert wird, die wöchentlich, teils täglich, basierend auf Benchmarks und Marktanalysen festgelegt werden.

 

Eine Benutzeroberfläche der Transporeon-Software, die Widgets für Preisvorhersagen und Ausschreibungsstrategien ("Predicted Price" und "Tendering Reserve Price") anzeigt, um digitale Lösungen für den Spotmarkt zu visualisieren.

Durch die Einführung von Autonomous Procurement haben wir den manuellen Aufwand bei der Spotvergabe reduziert und können die Vergabe wesentlich effizienter gestalten. Die Disponenten können dadurch den Fokus wieder auf das Tagesgeschäft legen.

Stephanie Gstrein,

Leitung Disposition Konzern,

Pfeifer Group

Ein Banner zur Pfeifer Group Case Study, das Stephanie Gstrein (Leitung Disposition Konzern) vor gestapeltem Holz zeigt, neben dem Titel „Mit Automatisierung die Volatilität des Spotmarkts meistern“.

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Ein Banner zur Pfeifer Group Case Study, das Stephanie Gstrein (Leitung Disposition Konzern) vor gestapeltem Holz zeigt, neben dem Titel „Mit Automatisierung die Volatilität des Spotmarkts meistern“.

Operationaler Impact & Key Benefits

Die Automatisierung des Frachteinkaufs durch Autonomous Procurement lieferte der Pfeifer Group folgende zentrale Vorteile:

Autonomous Procurement

  • Reduzierung des manuellen Aufwands: Der manuelle Aufwand für die Disposition wurde enorm gesenkt.

  • Automatisierungsrate: Eine Automatisierungsrate von 84 % wurde erreicht, d.h. manueller Eingriff ist nur noch bei 16 % nötig.

  • Fokusverschiebung: Die Disponenten können sich auf das Lösen von Problemen im Tagesgeschäft konzentrieren.

  • Marktgerechte Vergabe: Steuerung der Vergabe über Maximalpreise und Benchmarks für eine effiziente und emotionslosere, marktgerechte Zuteilung.

  • Partner-Chancen: Das Tool bietet vielen Partnern eine Chance auf Ladungen, die sie bei manueller Vergabe unter Umständen nicht erhalten würden.

Ein gelber Gabelstapler, der Holzpakete auf einen Lkw lädt, eingerahmt von einer gelben Kreisgrafik, die effiziente Verladeprozesse und Vorteile der Automatisierung darstellt.

Fazit

Die Pfeifer Group hat die Herausforderungen einer volatilen Branche und eines schwankenden Spotmarkts durch konsequente Automatisierung bewältigt. Durch die Implementierung von Autonomous Procurement konnte der manuelle Aufwand in der Disposition massiv reduziert und eine Automatisierungsrate von 84 % erreicht werden. Die Vergabe erfolgt nun marktgerechter und effizienter, gesteuert durch präzise Maximalpreise.

Die Partnerschaft zwischen der Pfeifer Group und Transporeon zeigt, wie sich selbst traditionell geführte Logistikbereiche durch modulare Lösungen und den Fokus auf KI-gestützte Automatisierung zukunftssicher aufstellen können.

Nahaufnahme der behandschuhten Hände eines Arbeiters, der ein industrielles Metallbauteil hält, vor dem Hintergrund gestapelter Holzbalken, eingerahmt von einer Kreisgrafik.

Zukunftsperspektiven

Die Pfeifer Group plant, die Digitalisierung konsequent voranzutreiben:

  • Geografische Ausweitung: Ausrollung von Autonomous Procurement in Finnland.

  • Digitale Vision: Wunsch nach weiterer Vorantreibung der künstlichen Intelligenz mit Transporeon.

ückansicht eines Logistikmitarbeiters in einer gelben Warnweste mit Pfeifer-Logo, der auf gestapeltes Schnittholz blickt, eingerahmt in einem kreisförmigen Design.

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