Transporeon führt die Beta-Version von Carbon Visibility ein

Ein Meilenstein bei der Berechnung der Treibhausgasemissionen von Lieferketten

  • Carbon Visibility ermöglicht es allen Akteuren innerhalb einer Lieferkette, ihre CO2-Bilanz bei Transporten zu messen und zu steuern. 
  • Carbon Visibility ist eine globale, omnimodale und plattformneutrale Lösung. Sie ist vollständig konform mit dem GLEC-Rahmen und die erste ihrer Art, die skalierbare Real-Time- und Primärdaten enthält. 
  • Transporeon bietet damit ein Instrument zur Erfüllung der EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD), die im Jahr 2023 in Kraft tritt. 
  • Unternehmen wie PepsiCo, Sipro, Trane, Evonik, Rewe und DS Smith haben sich bereit erklärt, bei der Validierung der Beta-Version zu helfen.

Transporeon, Europas führende Transportmanagement-Plattform, bringt die Beta-Version seines Carbon Visibility Dashboards auf den Markt. Das Carbon Visibility Dashboard soll Verladern und Spediteuren dabei helfen, ihre Treibhausgasemissionen bei Transporten präzise, transparent und effizient zu messen und zu benchmarken. Die Berechnungsmethode entspricht vollständig dem GLEC-Rahmen (Global Logistics Emissions Council), dem höchsten und neuesten Standard für die Berechnung von Treibhausgasemissionen in der Logistikbranche. 

Die Nachfrage nach genauer, unkomplizierter und transparenter Emissionsmessung wächst rasant. Unternehmen wollen oder können zunehmend nicht mehr bis ins Jahr 2023 warten, in dem die nachhaltige Berichterstattung durch die EU-Richtlinie CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) zur Pflicht wird. Die CSRD wird für Unternehmen mit 250 oder mehr Mitarbeitern gelten. Insgesamt sind etwa 55.000 Unternehmen davon betroffen. Darüber hinaus wird die Klimapolitik der Europäischen Union „Fit for 55“ im Jahr 2026 den Emissionshandel auf den Verkehrssektor ausweiten.  

Mit dem Transporeon Carbon Visibility Dashboard sind Unternehmen in der Lage, ihre Emissionen vorherzusagen und zu optimieren, lange bevor die neuen Vorschriften in Kraft treten. Sowohl Verlader als auch Logistikdienstleister können für gleiche Transporte die gleichen Treibhausgasemissionen melden. Carbon Visibility von Transporeon ist die erste Lösung, die zugleich Echtzeit- und Primärdaten enthält. Dies ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal, da es den Nutzern ermöglicht, Standardwerte zu überschreiben und die gemeldeten Emissionen auf die tatsächlichen Werte zu beschränken. 

Die Alpha-Version von Carbon Visibility wurde im Dezember 2021 als Ergebnis von Transporeons Technologie-Inkubators Transporeon4Future eingeführt, der zur Förderung von Innovationen im Bereich Nachhaltigkeit gegründet wurde. In die Beta-Version sind alle Rückmeldungen aus der vorherigen Version eingeflossen und sie enthält einige wichtige Verbesserungen: 

  • Alle Transporte innerhalb des Transporeon Netzwerks sind nun sichtbar. 
  • Die neue Upload-Funktion ermöglicht die Berechnung von Transporten außerhalb des Transporeon Netzwerkes.
  • Verbesserte Dashboards für die Berichterstattung – in Zusammenarbeit mit den Nutzern entwickelt. 
  • Einfacher Zugang über das Bedienfeld. 
  • Integration von Real-Time Visibility und primär datengesteuerten Berechnungen. 

Stephan Sieber, CEO von Transporeon, kommentiert: „Wir freuen uns, einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur Veröffentlichung der innovativsten Real-Time-Lösung für Carbon Visibility erreicht zu haben. Sie verspricht, der Goldstandard für die Berechnung von Treibhausgasemissionen zu werden. Wir sind unseren Kunden dankbar, dass sie sich bereit erklärt haben, das Produkt während der Alpha- und Beta-Phase zu validieren.“ 

Chris Daly, Chief Sustainability Officer bei PepsiCo Europe, kommentiert: „Technologie wird unseren Ansatz zur Nachhaltigkeit „pep Positive“ entscheidend vorantreiben und uns dabei helfen, Visibility bei unserem CO2-Fußabdruck zu erhalten – ein entscheidender Schritt auf unserem Weg zur Netto-Null bis 2040. Durch die Zusammenarbeit mit digitalen Plattformen wie Transporeon hoffen wir, Möglichkeiten zur Emissionsreduzierung innerhalb unseres Vertriebsnetzes zu erkennen und zu identifizieren. Das kann ein Potenzial für mehr Effizienz und Flexibilität in unseren betrieblichen Abläufen freisetzen, auf unserem Weg hin zu einer grüneren Wertschöpfungskette.“

Petra Lippertova, Head of Logistics Operations - Group Procurement bei DS Smith, kommentiert: „Bei DS Smith steht Nachhaltigkeit im Mittelpunkt unseres Handelns. Die Reduzierung des CO2-Ausstoßes ist einer unserer Schwerpunktbereiche und wir sind immer auf der Suche nach neuen Instrumenten, mit denen wir unseren CO2-Fußabdruck messen und reduzieren können. Bei Group Logistics konzentrieren wir uns auf die Scope-3-Emissionen. Um unsere Arbeit in diesem Bereich zu unterstützen, freuen wir uns über die Partnerschaft mit Transporeon und darauf, Carbon Visibility BETA ab April zur Messung und Bewertung unserer Fortschritte einzusetzen. Wir wissen, dass die Reduzierung von CO2-Emissionen ein wichtiges Thema für viele unserer Stakeholder und Kunden ist – darunter Investoren, Aktionäre, Industriegruppen und NGOs. Unser Ziel ist es, die Anforderungen all unserer externen Stakeholder zu erfüllen die Qualität unseres Angebots zu steigern. Letztlich geht es darum, unsere Kunden zu begeistern. Die Partnerschaft mit Transporeon ist eine von vielen Gelegenheiten, bei denen wir uns für die Erreichung dieses Ziel engagieren.“

Die präzise und standardisierte Messung von Treibhausgasemissionen ist im Logistiksektor eine große Herausforderung, da die Datenquellen stark fragmentiert sind, der Aufwand für granulare Berichte hoch ist und die Datensätze und ihre Verfügbarkeit uneinheitlich sind. Carbon Visibility vereinfacht und standardisiert diesen Prozess. Durch die Messung ihrer Bottom-Up Scope-1-Emissionen durch Transporte können Spediteure die Genauigkeit der Scope-3-Transportemissionen von Verladern verbessern. Carbon Visibility ermöglicht die Berechnung von Emissionen für alle Verkehrsträger (Straße, Schiene, Luft, See und intermodal) auf globaler Ebene und unter Einbeziehung aller beteiligten Akteure. Mithilfe des Real-Time-Visibility-Anbieters Sixfold wird eine genauere Datengrundlage für die Berechnung geschaffen. 

Carbon Visibility hilft seinen Nutzern auf vierfache Weise: 

  1. Automatisierte Messung von Scope-3-Emissionen in voller Übereinstimmung mit dem GLEC-Rahmen. 
  2. Benchmarking auf der Grundlage der genauesten Daten. 
  3. Verringerung der Treibhausgasemissionen auf der Grundlage datengestützter Empfehlungen. 
  4. Berichterstattung an Behörden und Kunden. 

Neben der Berechnung und Verringerung ihres CO2-Fußabdrucks können Verlader ihren Aufwand und ihre Kosten für die Dateneingabe verringern, ihre Transportnetze optimieren und die Transparenz erhöhen. Spediteure können ihren CO2-Ausstoß proaktiv managen und sich gegenüber potenziellen Kunden durch nachhaltige Geschäftsmodelle besser positionieren. Carbon Visibility bietet insbesondere Transparenz für diejenigen Spediteure, die in die Reduzierung ihrer CO2-Emissionen investieren. 

Insgesamt werden 100 Transporeon Kunden (Verlader, Spediteure und Logistikdienstleister) Zugang zur Beta-Version von Carbon Visibility erhalten. Die finale Version des Tools wird sich an ihrem Feedback orientieren. Unternehmen wie PepsiCo, Sipro, Trane, Evonik, Rewe und DS Smith haben sich bereit erklärt, bei der Validierung der Beta-Version zu helfen. Die Freigabe der finalen Produktversion ist für den Sommer 2022 geplant. Sie wird für alle Transporeon Kunden verfügbar sein. 

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