Transporeon fuels decarbonisation across supply chains

  • Während die COP26-Klima-Konferenz der Vereinten Nationen in Glasgow in ihre letzten Verhandlungstage geht, ruft Transporeon zum Handeln auf.
  • Europas führende digitale Frachtplattform stellt mit Transporeon Carbon Visibility eine neue technische Lösung zur Messung und Bewertung der in der Lieferkette anfallenden Treibhausgas-Emissionen (THG) vor.
  • Auf dem Weg zur Klimaneutralität werden zertifizierte THG-Reportings den Fortschritt für verbesserte Klimabilanzen bei jeder einzelnen Sendung weiter vorantreiben und Anreize für die Flotten-Erneuerung auf Seiten der Frachtführer schaffen.

Ab 2026 wird der Emissionshandel gemäß aktueller EU-Klimapolitik „Fit for 55“ auch auf den Logistiksektor Anwendung finden. Objektives Reporting wird daher einen direkten Einfluss auf das Geschäft der Unternehmen nehmen. In der Logistik gleicht die Analyse des CO2-Ausstoßes bei verschiedenen Verkehrsträgern jedoch dem Vergleich von Äpfeln mit Birnen.

Stephan Sieber, CEO von Transporeon, kündigt an: „Transporeon Carbon Visibility ist in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden entwickelt worden. Derzeit validieren und verbessern wir die Alpha-Version des Produktes. Die Beta-Version ist für Anfang 2022 geplant. Bis dahin werden wir die Teilnehmerzahl von mehr als zehn auf über 100 ausgewählte Frachtführer, Spediteure und Verlader steigern, unabhängig davon, ob sie bereits bestehende Transporeon Netzwerk-Partner sind oder nicht“!

An der Entwicklung des innovativen Tools haben unter anderem Alfa Laval, Ball, Daikin Europe, Girteka, Knauf Insulation, K+S und Nestlé mitgewirkt. Die Nutzer können ihren Fußabdruck in der Logistikkette genau messen und melden. Der Frachtführer erhält ein präzises Bottom-up-Scope-1-Emissionsmanagement, wodurch auch die Genauigkeit der Scope-3-Transportemissionen eines Verladers verbessert wird. Das Resultat ist eine klassische Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Neben den direkten Emissionen (Scope-1) umfasst Scope-3 auch alle anderen indirekten Emissionen, die entlang der Wertschöpfungskette eines Unternehmens anfallen können.

Transporeon Carbon Visibility integriert und automatisiert das Management von THG-Emissionen durch die Nutzung seiner Echtzeit-Transparenzfunktionen. Dies ermöglicht eine genauere Dateneingabe (z. B. beim Kraftstoffverbrauch) für die exakte THG-Berechnung. Außerdem entspricht das Tool, das Primärdaten verwendet um Standard-Emissionsfaktoren auszuschließen, vollständig den vom Global Logistics Emissions Council (GLEC) vorgeschlagenen Spezifikationen.

Die Lösung bietet eine zertifizierte Grundlage, um taktische und strategische Entscheidungen zu steuern. Die Plattform ist hauptsächlich für API konzipiert, manuelle Uploads von Transportdaten über csv/xls-Dateien sind jedoch ebenfalls möglich. Transporeon Carbon Visibility deckt alle Verkehrsträger auf internationaler Ebene ab. Harmonisierte Emissionsdaten erleichtern die horizontale Zusammenarbeit zwischen Verladern: Die Standardisierung von Transport-Emissionen eröffnet Verladern die Möglichkeit, Informationen z. B. über bestimmte Transport-Korridore auszutauschen und durch Best Practices voneinander zu lernen. Frachtführer, besonders KMU, profitieren bei ihrer Markt-Positionierung enorm von einer verbesserten Performance im Bereich der Nachhaltigkeit. Denn infolge von "Fit for 55" und der Ausdehnung der THG-Zertifikate auf den Transportsektor ist es für Logistik-Unternehmen unabdingbar, genaue Messwerte bereitzustellen, um nicht auf hohe Standardwerte zurückgreifen zu müssen. Ein weiterer Vorteil der Regulierung ist die bessere Planbarkeit von Flotten-Investitionen.

Die Entwicklung von Transporeon Carbon Visibility entstammt dem eigenen Technologie-Inkubator Transporeon4Future, der Innovationen im Bereich Nachhaltigkeit fördert. Anfang diesen Jahres initiierte Transporeon einen Hackathon zur Unterstützung von ALICE, der „Alliance for Logistics Innovation through Collaboration in Europe“, um einen Beitrag zu deren Roadmap für die Dekarbonisierung zu leisten. Das Ziel dieser Roadmap ist es, EU-weit co-modale Transport-Dienstleistungen innerhalb eines gut synchronisierten, intelligenten und nahtlosen Netzwerks zu fördern.

Folgende Partner waren bei den F&E-Aktivitäten zu Transporeon Carbon Visibility involviert: KLU (Kühne Logistics University), Alice (Alliance for Logistics Innovation through Collaboration in Europe), SFC (Smart Freight Centre) und EcoTransIT.

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