Live-Daten zu grenzüberschreitendem Warentransport

Der Güterverkehr in Europa läuft nahezu ohne Verzögerung. Geringe Wartezeiten beim Transport zwischen Deutschland und Österreich, Frankreich sowie der Schweiz. Neue Website zeigt Echtzeit-Daten von allen europäischen Grenzen.

Die Versorgung in Europa ist weiterhin sichergestellt. Obwohl zahlreiche europäische Länder strikte Grenzkontrollen eingeführt haben um die Ausbreitung von Covid-19 zu bremsen, läuft der Warenverkehr nahezu ungestört. Die teilweise signifikanten Verzögerungen der letzten Woche, die an manchen Grenzen zu Staus von mehr als 50 km und Wartezeiten von 24 Stunden geführt hatten, sind behoben. Aus deutscher Perspektive ist lediglich der Straßentransport über die Grenzen in die Schweiz, nach Frankreich und Österreich etwas verlangsamt. Das zeigen die uns aktuell vorliegenden Tracking-Daten unseres Visibility-Partners Sixfold. Sixfold hilft Spediteuren und Großversendern, Waren und Fahrzeuge in Echtzeit zu verfolgen, Transporeon betreibt Europas Plattform für die Auftragsvergabe in der Logistik. Damit verfügen beide Unternehmen über einen umfassenden, hochaktuellen Überblick über den tatsächlichen Warenfluss in Europa. Diese Daten zu Grenzwartezeiten sind nun übersichtlich und kostenfrei auf einer detaillierten Landkarte abrufbar: covid-19.sixfold.com
Die Angaben basieren auf anonymisierten Daten der GPS-Tracker von Zehntausenden Lastwagen, die im grenzüberschreitenden Verkehr unterwegs sind. Sie werden in Echtzeit aufbereitet und in aktuelle Wartezeiten an allen europäischen Grenzübergängen umgerechnet. Damit lassen sich frühzeitig Probleme erkennen und Alternativen planen. Die Daten können auch Politik und Verwaltung helfen, die Situation besser einzuschätzen. In der vergangenen Woche (16. - 22. März) lag die Zahl der verspätet eingetroffenen Lieferungen im Güterkraftverkehr europaweit nur drei bis sieben Prozent über dem langjährigen Mittel, wobei es an einzelnen Tagen in manchen Regionen höhere Abweichungen gab. „Trotz aller Anspannung und kurzfristiger Maßnahmen der Politik: Die Lage ist großteils stabil, der Warenverkehr funktioniert“, sagt Wolfgang Wörner, CEO von Sixfold. Die Daten senden nach Einschätzung von Stephan Sieber, CEO der Transporeon-Gruppe, ein klares Signal: „Speditionen und Logistik-Abteilungen haben die Prozesse im Griff.“


Bildunterschrift: Unter At covid-19.sixfold.com gibt jetzt eine detaillierte Landkarte einen umfassenden Überblick über die Grenzwartezeiten im Güterverkehr an den europäischen Grenzen (Quelle: Sixfold).